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Martin Alders: Corona-Virus erfordert Umdenken

Niederrhein, 26.02.2020

Statement im Fachblatt Elektronik

„Zurzeit ist das Corona-Virus für die Elektronik-Branche noch eine große Unbekannte.“ So äußert sich Martin Alders im Fachmagazin Elektronik. „Sollte es zur Epidemie kommen“, so der Geschäftsführer von ALDERS electronic mit Sitz in Kempen, „dann wird es uns alle hammerhart treffen.“

Bereits jetzt fange es mit einfachen Sachen an, so der CEO des Spezialisten für individuelle elektromechanische Bauteile. „Wenn ich beispielsweise ein Kabel mit Stecker als Unternehmer wegen des Preisvorteils in großen Stückzahlen aus China importiere, dann wird sich dieses Verhalten rächen, sobald das Virus sich stark verbreitet und der internationale Warenverkehr und damit im zweiten Schritt die Produktionen lahmgelegt werden.“

Chance für die Elektronik-Branche

Das Risiko ist groß, bemerkt Alders, dessen Firma seit mehr als 30 Jahren weltweit hochwertige Komponenten für anspruchsvolle elektronische Baugruppen vertreibt. „Aber ich sehe darin auch eine Chance für die Elektronik-Banche bzw. deren Unternehmen, sich von einer Monostruktur des Einkaufs zu verabschieden und eine zweite Quelle aufzutun“, wird Alders in dem Fachjournal zitiert. Hier sollte ein „Umdenken“ erfolgen.

Alders selbst weiß heute noch nicht, ob er in der zweiten Märzhälfte zur electronica nach Shanghai reisen kann. Möglicherweise canceln die Fluggesellschaften die Flüge dorthin wegen des Corona-Virus. „Da wir ca. 10 % unserer Ware in Japan einkaufen, müssen wir auch dort genau hinsehen.“

In Europa und USA noch keine Engpässe

Das Gros bezieht ALDERS electronic aus Europa und Nordamerika. Auf diesen beiden Kontinenten gebe es aktuell noch keine Liefer-Engpässe. Allerdings erkennt Alders eine angespannte Situation, in der es täglich zum Negativen kippen kann. Hinzu kommt, dass die Nachrichtenlage aus Fernost sehr diffus ist. „Niemand weiß momentan genau, wie es in China wirklich aussieht und welchen Grad die Corona-Ausbreitung hat.“

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