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Mikroschalter

Mikroschalter (auch Microschalter geschrieben) sind sehr kleine Schaltelemente, die sich dadurch auszeichnen, dass der Abstand zwischen den Kontakten im geöffneten Zustand weniger als drei Millimeter beträgt. Sie werden in vielfältigen Bereichen eingesetzt, sowohl in der Konsumentenelektronik als auch in professionellen sowie industriellen Anwendungen. Ein Mikroschalter hat dabei beispielsweise die Funktion, einen elektrischen Verbraucher ein- und auszuschalten oder aufgrund einer mechanischen Belastung einen Stromkreis automatisch zu schließen. Anwendungsbereiche sind unter anderem Türverriegelungen oder beispielsweise Mikrowellenherde. Bei Letzterem sorgt der Mikroschalter dafür, dass die Stromversorgung des Gerätes erst nach dem Verschließen der Tür gewährleistet wird. Ähnliche Anwendungsprinzipien lassen sich in vielen anderen Feldern ausfindig machen.

Bei einem Mikroschalter ist lediglich eine geringe physische Krafteinwirkung notwendig, um die Stromzufuhr zu gewährleisten. Dementsprechend eignen sie sich besonders gut für Anwendungen, die mit einem Finger bedient werden sowie für Systeme, die geringe Druckunterschiede bei Luft oder Gas messen.

Aufbau eines Mikroschalters

In vielen Fällen handelt es sich bei einem Mikroschalter um eine federnde Variante mit Hebel. Ein Federmechanismus sorgt dafür, dass der Schalter nach einem Bedienvorgang in seine Ausgangsposition zurückkehrt.

In den meisten Fällen hat ein Mikroschalter drei Verbindungspunkte: C (Common), N/O (Normally Open) und N/C (Normally Closed). Je nach Schaltfunktion werden diese Punkte unterschiedlich geschaltet. Bei einem Wechselschalter wird immer einer der beiden Verbindungspunkte, auch Terminals genannt, N/O oder N/C mit Strom versorgt. Des Weiteren gibt es bei Mikroschaltern Öffner und Schließer. Von einem Öffner wird gesprochen, wenn der Kontakt im Ruhezustand geschlossen ist, also beim Betätigen geöffnet wird. Hierbei wird das C- mit dem N/C-Terminal im Ruhezustand verbunden und beim Schalten wird diese Verbindung unterbrochen. Bei einem Schließer wird der Kontakt hingegen erst beim Schaltvorgang geschlossen. In diesem Fall sind C- und N/O-Terminal beim Betätigen verbunden.

Je nach Variante verfügen Mikroschalter über unterschiedliche Anschlussklemmen. Sie können entweder direkt auf ein Breadbord gesteckt, auf einer Platine eingelötet oder per Schraubmechanismus angebracht werden. Als Material werden robuste Materialien verwendet, die mechanischen sowie thermischen Einflüssen zuverlässig widerstehen. Dazu zählen unter anderem Duroplaste, Fiberglas oder Kautschuk. Insgesamt überzeugen Mikroschalter durch eine besonders hohe Lebensdauer bei mehreren Millionen Schaltzyklen.

Weitere Bauweisen von Mikroschaltern sind sogenannte Schnappschalter oder auch Detektorschalter.

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