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Corona-Bekämpfung: Alders nimmt Politik in die Pflicht

Niederrhein, 19.01.2021

Bilanz trotz Pandemie akzeptabel

„Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ So fasst Martin Alders das von Corona diktierte Geschäftsjahr 2020 zusammen. Mit Blick auf seine Branche habe die Wirtschaftskraft im letzten Drittel des vergangenen Jahres wieder angezogen, so dass am Ende eine noch akzeptable Bilanz herausgekommen ist. Bei den Mitarbeitern und Geschäftspartnern bedankt sich der 44-Jährige für das Vertrauen in schwierigen Zeiten.

Aus 2020 lernen

Der Geschäftsführer von ALDERS electronic lässt aber keinen Zweifel daran, dass er sich für 2021 mehr verspricht und hier die Politik in die Pflicht nimmt. „Die Verantwortlichen sollten aus 2020 gelernt haben und nun die Weichen so stellen, dass die Wirtschaft sich wieder entwickeln kann“, so der CEO des mittelständischen Familienunternehmens, das seit mehr als 30 Jahren hochwertige Komponenten für anspruchsvolle elektronische Baugruppen vertreibt.

Lockdown bis Ostern wäre schädlich

Alders hat dabei nicht nur den eigenen Betrieb vor Augen, sondern die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge im regionalen wie im internationalen Vergleich. „Die Maßnahmen der Regierenden kann ich teilweise nicht nachvollziehen. Mitunter schaden sie der Wirtschaft, ohne dass ein Mehrwert in der Bekämpfung der Pandemie erkennbar ist.“ Für schädlich hält Alders – auch Vorsitzender im Verein Unternehmerkreis Kempen (UKK) – die Ankündigung, den Lockdown bis Ostern zu verlängern und gegebenenfalls noch drastischere Maßnahmen zu verordnen. „Solange wir noch nicht einmal wissen, wo genau die Menschen sich infizieren, ist das ein gefährliches Signal und wird mit Sicherheit eine Pleitewelle mit sich ziehen.“

AHA-Regeln strikt befolgt

Für sich selbst und seine Unternehmer-Kolleginnen und Kollegen reklamiert Alders, die AHA-Regeln strikt zu befolgen und verantwortungsvoll darauf zu achten, Infektionsherde zu vermeiden. „Wir arbeiten hybrid, wickeln so viel wie möglich über Video-Sitzungen ab und nutzen Homeoffice, wo es Sinn macht.“

Recht auf Homeoffice würde Betriebe gängeln

Apropos Homeoffice: Nach wie vor hält der Kempener nichts davon, ein „Recht auf Homeoffice“ für die Unternehmen zu verordnen. In der momentanen Situation würde es laut Alders die Betriebe weiter gängeln. „Jeder Unternehmer weiß genau, wo Homeoffice bei ihm Sinn macht und wo nicht.“ Statt die Autonomie der Unternehmen in der extrem angespannten Situation weiter zu  untergraben, empfiehlt Martin Alders, bei den Verwaltungen einmal genauer hinzusehen, schnelles Internet flächendeckend einzurichten und bei den Bildungseinrichtungen endlich konsequent auf Digitalisierung zu setzen.

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